Die Entscheidung des Schiedsrichters ist richtig.

Nach ISkO 3.5.1 ist der Alleinspieler in jedem Fall zu einer gültigen Spielansage verpflichtet. Der Alleinspieler wird nach dem Geben durch das Reizen - Bieten und Halten von Spielwerten - ermittelt (siehe ISkO 3.3.1).

Im vorliegenden Fall hat Hinterhand mit seiner Aussage „Grand-Hand“ zunächst lediglich ein Reizgebot von mindestens 72 abgegeben. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht Alleinspieler war, konnte sie kein Spiel ansagen. Erst wenn auch Vorhand gepasst hat, wird Hinterhand Alleinspieler und muss den Grand-Hand spielen, falls der Reizwert von 72 nicht gehalten worden ist. 

Keinesfalls darf ein Spieler durch eine voreilige Spielansage vom Reizen ausgeschlossen werden. Vom Reizen ausgeschlossen werden Spieler, die vor Beendigung des Reizens den Skat eingesehen oder aufgenommen haben oder die Karten eines Mitspielers unberechtigt eingesehen haben. Alle diese Fälle liegen hier nicht vor. Die Entscheidung des Schiedsrichters, dass Hinterhand Grand-Hand spielen muss, war daher korrekt.

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